Dienstag, 11. August 2009

Mini-Trainingslager in Hamburg und Scharbeutz






Nach fast 2 Wochen Ruhe und Trainingspause geht das sportliche Leben endlich weiter! Moment? Ruhe und Trainingspause? Nach dem Zwangsstopp durch die diagnostizierte Gürtelrose hieß es erst einmal vom Arzt: Pausieren und Ausruhen. Nach 3 Tagen waren dann alle Schreibtisch-Arbeiten im Hause Marlene Fahnemann erledigt und die Hummeln im Hintern wurden wilder. Aus der Ausruh-Pause wurde - so erfuhr ich am Telefon - eine "Toll-endlich-Zeit-den-Garten-zu-kultivieren"-Pause. Statt Schwimmen und Laufen, Hecke schneiden, Rasen mähen und Unkraut jähten - ob das mit Ruhe gemeint war? Aber das seelische Wohl steht bei der Genesung immer an erster Stelle und so habe ich meinen Mund gehalten - weiß ja selbst, dass unsere Familie nicht lange still halten kann - und bin natürlich auch ein bisschen froh, dass ich somit beim nächsten Besuch in Hary mit der Gartenarbeit aus dem Schneider bin!



Nach der ersten Woche Genesungspause, kam dann die zweite angeordnete Pause vom Haus- und-Hof Couch Gerhard: "Wie? In dem Wochen-Plan steht gar nix drin?" Also, noch ein Woche zum Entspannen und nur das machen, wonach Lust und Laune ist. Natürlich wurde nun schon mal wieder der Neo und auch das Rad heraus geholt und ganz entspannte Ausfahrten und "Bade-Einheiten" in das tolle Sommerwetter integriert.



Nun endlich, seit gestern sind die lauen Zeiten vorbei, Marlene ist vollständig erholt und genesen, lediglich ein paar abheilende Pusteln lassen erahnen, dass da mal was war und der Trainingsalltag hat endlich wieder Einzug gehalten! Wo könnte man diesen besser starten, als im hohen Norden.



Der Sonntag - noch ohne sportlichem Programm - stand dann mal zur Abwechslung ganz im Zeichen der Hamburger Triabolos, meinem Triathlon Verein. Beim Sommerfest am Alsterlauf gab's genügend Gelegenheiten sich ein wenig auszutauschen mit andernen Ironman-Finisher zu plaudern und diskutieren, Krankheitsgeschichten auszutauschen und so wieder einen Schub Motivation einzusammeln. Mehr dazu und einiges an Bilder auch unter http://www.triabolos.de/






Schon einmal hier im Norden, sollte der Besuch natürlich auch mit dem Wieder-Einstieg ins Training komplettiert werden: Am Montag früh bin ich mit Marlene an die Ostsee nach Scharbeutz gefahren. Wie? Statt Trainingsbeginn Strandurlaub? Nein, nein... Schwimmen im Meer und wenn möglich mit Wellen stand auf dem Programm! Während Familien mit Kleinkindern sich in den Strandkörben breit machten und die Damen in ihren Bikins in Gala und Bunte blätterten, pellte Marlene sich in ihren Neo. Ich hab ausnahmsweise mal die Ohne-Neo-Variante bevorzugt - wollte ein wenig Sonne auf dem Pelz haben und hatte bei sommerlichen Wassertemperaturen keine Lust auf Gummianzug.



Beste Bedingungen: Flache See (Ok, Marlene wollte eigentlich gern in Wellen trainieren, aber für's erste Meer-Training war das so auch fein!), leichte Bewölkung, keine Quallen - oder fast keine, Wassertemperatur gefühlte 21 Grad - gut auszuhalten! Raus bis zur Boje, die den Badeabschnitt markiert, und dann links ab Richtung Scharbeutz Zentrum. Ein Viertel Stündchen haben wir uns von Boje zu Boje gehangelt, dann wieder zurück! Ich habe - dann doch leicht fröstelnd - den Rückzug zum wärmenden Strand angetreten, Frau Mama hat gleiche Distanz noch einmal absolviert - BRAV!

Der Herr Strandkorbvermieter war dann der erster Anwärter für ein Autogramm. Voller Hochachtung und Bewunderung hat er festgestellt, dass wir noch nicht mal abgekämpft aussehen nach so viel Training und war interessiert, wofür denn die ganze "Schinderei" nun sei. "Ach, für den Hawaii-Triathlon! Toll!" Ich bin mir sicher, der hat als erstes daheim mal gegooglt, was das denn ist und wie lang und überhaupt... Endlich ist an seinem Strand mal was passiert :-)


Und, wie ergings Marlene in der flachen Ostsee, mit wenig Quallen und noch weniger Fischen und erst recht keinen Wellen? Toll, motiviert und ein bisschen Respekt ist schon einmal geschrumpft! Und trotz - oder gerade wegen - Trainingspause absolut fit und gar nicht müde! Oder lag das etwa an der neuen Kraft-Marmelade aus dem Schwarzwald? Ich habe die ja noch nicht auf's Brötchen bekommen, aber bei Basilikum in Rhabarar-Himbeer-Muss kann man schon fast von Doping sprechen. Britta: Ich will auch so ausgefallene Marmelade, die macht bestimmt stark und schnell!
Jetzt heißt es, weiter im Training und noch einmla zurück an die See, wenn wir mindestens 4 Windstärken haben. Aber das ist geplant!

Ich freu mich drauf!

Ach, am Rande sei hire noch kurz erwähnt: Flug, Hotel, etc. ist gebucht! Der Reisepass fertig und die offizielle Registierung mit dem erworbenen Code für den Startplatz erfolgt! Es geht alles seinen Gang.

Wir hören uns wieder - schon ganz bald.

Eure Stephanie








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