Nun ist es schon fast eine Woche her und mir kommt es vor wie eine Ewigkeit! Man sollte meinen nach einem solch langen Tag braucht Marlene einige Tage, vielleicht sogar Wochen, um sich zu erholen? Nein, falsch - fit wie ein Turnschuh - naja fast - haben wir die verbleibenden Tage auf Big island genutzt, um möglichst viel zu sehen. Zunächst einmal wurden natürlich Gratulationen untereinander ausgetauscht. Rolf Timm - auch Hildesheimer, bzw. Algermissener - war zum wiederholtem Male auf Hawaii dabei, aber nach wie vor stolz, erfolgreich gefinisht zu haben.
Schon am nächsten Tag, am Sonntag, wurde nicht lange Schlaf nachgeholt - zumindest nicht im Bett - sondern auf den Spuren von Captain Cook ging es in die gleichnamige Bucht. Neben Delfinen - nur mit guten Augen erkennbar - waren die IRONMAN auch ohne Tele oder Fernglas auszumachen. Sie alle nutzten endlich die Zeit, die Insel auch ohne Rad und Laufschuh unsicher zu machen.
Delfinsuchbild!
Etwas weiter ging es dann einen Tag später bis zum Vulcano Nationalpark. Lava soweit das Auge reicht, brodelnde Vulkane, die aber über der Erde nix als Rauch ablassen und Lava, die sprudelnd ins Meer läuft - dies konnten wir aber mehr erahnen, als erkennen.
Nach einem letzten entspannten Tag am Pool und Beach gings Dienstag Abend dann schon auf den Birthday-Flug: 1 Geburtstag, 3 Zeitzonen und die Frage, ist das der längste oder der kürzeste Geburtstag ever? Die erste Zeitzone haben Martin und ich dann mal einfach ignoriert: Mitternacht Deutscher Zeit lagen wir so gemütlich in der Sonne, dass das gar kein Thema war, aber wer denkt bei 32 Grad schon an die Deutsche Geburtstagszeit. Hatten wir also im FLieger nach Los Angeles die Qual der Wahl: Hawaiianisch oder Californisch gratulieren? Weil das eher war und sich besser mit unseren müden Öuglein vertragen hat, haben wir uns mal flux für die LA Zeit entschieden und noch ganz ohne Kerze gratuliert.
Alle andere sollte dann unter der Sonne Californiens nachgeholt werden! Denkste! Der erste Regen der Saison - und vermutlich auch der letzte - hat den Beach und die gesamte Stadt in feinen Nebel inklusive Sprühregen getaucht. Ich wußte gar nicht, dass das hier geht und hab entsprechend den gesamten Tag gefroren. Brrr... Aber Marlenes Geburtstag ist deswegen natürlich nicht ins Wasser gefallen. Nach Frühstück am Rodeo Drive, einer feuchten Stadtrundfahrt über den Sunrise Boulevard inkl. Star-Map - zumindest ahnen wir jetzt, Madonna mal gewohnt hat und Phil Collins haust - gings nach Hollywood und später ins Getty-Center - alles bei Dauerregen!
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