Montag, 12. Oktober 2009

You are an IRONMAN!!






Mit diesen Worten wurde Marlene gestern Abend vom Moderator und Sprecher der berühmt berüchtigten Finish-Line empfangen! Nach 15:22 Std. bei viel zu viel Sonne und noch mehr Wind auf der Radstrecke und viel zu einsamen Kilometern auf der Laufstrecke hatte sie das wohl härteste IRONMAN Rennen seit Jahren hier auf Hawaii gefinisht! Erste Gratulatin mit Blumen-Lay und Finisher Medailie war die Siegerin und Rekordläuferin Chrissie Wellington, die nach ihrem Sieg zurück in den Zielbereich gekommen war, um all denen zu gratulieren, die dieses Rennen so bravorös gemeistert hatten.
Was aber bei Marlene - im Vergleich zu vielen, vielen anderen Finishern vor ihr - wirklich bemerkenswert und besonders war, ihr könnt es auf den Bildern selbst sehen, sie sah bei ihrem Zieleinlauf frisch und fit aus, als wäre sie gerade von einer Stunde Abendjogginig zurück gekehrt. Nein, die Bilder sind nciht erst nach der Dusche und nach Stunden der Erholung entstanden, hier seht ihr unsere Mama unmittelbar nach dem Rennen. Lediglich ein paar Minuten der "Entführung" liegen zwischen Ziellinie und Post-Race-Bereich. Martin und ich hatten das Finish ca. 100m vom Ende gesehen und waren, trotz kleinem Spurt, zu spät, um sie direkt von den Helfern in Empfang zu nehmen. (Zur kurzen Erklärung: der unmiittelbare Zielbereich ist für alle Angehörigen gesperrt, erst ein paar Meter weiter kann und soll man seine Verwandten empfangen, um diese dann auch entsprechend zum "Erholungsbereich" mit Essen, Trinken, Massagen, Medizin, etc. zu begleiten.) Wie gesagt, wir waren 1 Minute zu spät und schon hatten die beiden Helferinnen Marlene in ihre Obhut genommen und "gegen ihren Willen" enführt. Natürlich war es nicht wirklich eine Entführung, die sehr hilfsbereiten Damen möchten nur immer ganz sicher sein, dass der Athlet von der Familie in Empfang genommen wird, damit spätere Unwohlseingefühle immer direkt behoben werden können. Nach eingien Minuten also, konnten wir uns kümmern - war aber gar nciht nötig!
"Möchtest Dich setzen?" - "Och, wenn es unbedingt sein muss..."
"Hast Du Hunger? Pizza oder Eis?" - "Nee, ich will nicht."
"Hast Du Durst?" "Och, vielleicht ne Cola."
"Brauchst sonst irgendwas?" "Nein, alles bestens..."
Ohne Beschwerden hat sie direkt vom Rennen, den vielen netten Unterhaltungen und den dunklem Energie Lab geredet... Also, Sorgen muß man sich da nicht machen.
Aber keine Angst, ganz so leicht, wie es sich jetzt am Ende anhört, war es dann wohl unterwegs doch nicht. Nicht nur die Feldspitze und Weltelite sprach hier in 2009 von einem der härtesten Rennen der letzten Jahre: Sonne und Wind, wie schon lange nicht mehr.
Davon, und von Marlenes eigenen Eindrücken, demnächst wieder hier. Außerdem noch einiges an Bildern vom Rennen.
Mahala für's kräftige Daumen drücken und ein sonniges Aloha,
Eure Stephanie
PS: Hier noch einmal die Einzelzeiten der Strecken:
Schwimmen 1:29
Rad: 7:32
Laufen: 6:08

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