Noch 5 Tage bis zum Rennen! Nach der etwas ungeplanten längeren Anreise hatte Marlene Zeit, sich an die Gegebenheiten und die Wetterbedingungen zu gewöhnen. Nach ersten Erkundigungen am ersten Tag, standen gestern und heute die Streckentests auf dem Programm. Wird die Radstrecke wirklich so einsam und einödig? Sind die Wellen im Meer am Morgen wirklich weniger als nachmittags? Das galt es zu testen. Gelegenheut gab es dafür zum einen auf der gemeinsamen Rad Ausfahrt von Hawi, dem Wendepunkt bei 90km zurück nach Kona und beim Fischchen zählen heute früh am Pier.
Marlene hat mal wieder selbst Eindrücke zu Papier gebracht: Lest selbst, wie sie die Strecke für den kommenden Samstag einschätzt.
"So, nun bin ich da!! Obwohl ich erst 3 Tage hier in Kona bin, kommt es mir vor, als sei ich schon eine Woche hier.
Die Umstellung hat gut geklappt, bin tagsüber gar nicht müde und das frühe Aufstehen fällt mir viel leichter als daheim.
Den Samstag haben wir erst einmal genutzt, um hier ein wenig heimisch zu werden, haben uns informiert und umgeschaut, wo was stattfindet.
Am Sonntag habe ich nach einiger Überlegung dann das „Hannes-Hawaii“ Angebot genutzt und bin mit zum Radtraining gefahren. Eigentlich wollte/sollte ich in der letzten Woche vor dem großen Rennen keine langen Trainingseinheiten mehr absolvieren Aber ich bin nun um einiges ruhiger, da ich nun die Radstrecke kenne und weiß, was mich da am Samstag so erwartet.. Von Hannes Zentrale aus ging es los: die Fahrräder wurden in LKWs verladen, wir Triathleten wurden in 2 großen Bussen nach Hawi, dem „Radwendepunkt“ gefahren und von dort aus sind wir dann die Radstrecke nach Kona zurückgeradelt. Stephanie ist auch mit dabei gewesen, sie absolviert so nebenbei ja hier ihr Training für den 70.3 Wettkampf in Clearwater/Florida, sie hat sich im Januar dafür qualifiziert. Martin hat derweil „Beachtime“ in der Hotelanlage am Pool gemacht und sich von der Familie erholt.
Die Radstrecke hat es in sich, auf 180 km 1800 Höhenmeter!! Man fährt wie auf einer Autobahn, lange weite Strecke, keine Ortschaft, rechts das Meer, links die Berge und dazwischen Lavagestein, warme Winde, ständig die Richtung wechselnd. Ich habe trotzdem versucht, diese eigenwillige Landschaft zu genießen. Ich hab mir einfach vorgestellt: ich bin im Urlaub und radele durch ein unbekanntes Land mit besonderen Reizen und konnte mich trotz der Anstrengung erfreuen. Als dann bei km 55 oben am Berg Hannes mit seiner Crew auf uns wartete, mit kalten Getränken und Snacks, war die Anstrengung schnell vergessen. Wir genossen den tollen Blick auf`s Meer und ich hoffte, nun die restlichen 35 km fast nur noch bergab zu radeln, aber da hatte ich wohl bei der Hinfahrt im Bus nicht richtig aufgepasst, es ging weiterhin auf und ab und der Wind wurde stärker. Aber nach 3 Stunden 15 Minuten Nettofahrzeit haben wir dann auch unsere Hotelanlage wieder erreicht, 93 km standen auf meinem Tacho. Nun wurde sich erst einmal gestärkt und dann ein Schlümmerstündchen am Pool gehalten.
Heute, am Montag hab ich mein erstes Schwimmtraining absolviert. Um 7 Uhr in der Früh ab zum Pier und rein in die Wellen. Es war ein Genuss, klares Wasser, ca. 26 Grad C warm. Ich habe mich in diesem Wasser so wohl gefühlt, habe die kleinen Fische, Seeigel bestaunt und bin geschwommen, geschwommen, geschwommen und es war wirklich wie Urlaub, bis Stephanie mich dann irgendwann darauf aufmerksam machte, dass wir schon fast 1000 m weit rausgeschwommen sind. Also wurde „gewendet“ und an den Bojen zurück ans Pier. Nun hoffe ich, dass am Samstag ähnliche Wetterverhältnisse sein werden. Allerdings mache ich mir so meine Gedanken, wie das mit dem Schwimmstart so vor sich geht. 1800 Sportler sollen gleichzeitig an diesem schmalen Pier ins Wasser gehen????
Ich werde nun jeden Morgen zum Schwimmtraining an den Pier fahren, ansonsten werde ich in den nächsten Tagen nicht mehr viel machen
Heute freue ich mich jetzt erst einmal auf einen „Badenachmittag“, organisiert vom Hannes-Hawaii Team. Wir werden mit einem Boot auf`s Meer fahren, dort Schnorcheln, baden und es uns einfach gut gehen lassen."
Die Umstellung hat gut geklappt, bin tagsüber gar nicht müde und das frühe Aufstehen fällt mir viel leichter als daheim.
Den Samstag haben wir erst einmal genutzt, um hier ein wenig heimisch zu werden, haben uns informiert und umgeschaut, wo was stattfindet.
Am Sonntag habe ich nach einiger Überlegung dann das „Hannes-Hawaii“ Angebot genutzt und bin mit zum Radtraining gefahren. Eigentlich wollte/sollte ich in der letzten Woche vor dem großen Rennen keine langen Trainingseinheiten mehr absolvieren Aber ich bin nun um einiges ruhiger, da ich nun die Radstrecke kenne und weiß, was mich da am Samstag so erwartet.. Von Hannes Zentrale aus ging es los: die Fahrräder wurden in LKWs verladen, wir Triathleten wurden in 2 großen Bussen nach Hawi, dem „Radwendepunkt“ gefahren und von dort aus sind wir dann die Radstrecke nach Kona zurückgeradelt. Stephanie ist auch mit dabei gewesen, sie absolviert so nebenbei ja hier ihr Training für den 70.3 Wettkampf in Clearwater/Florida, sie hat sich im Januar dafür qualifiziert. Martin hat derweil „Beachtime“ in der Hotelanlage am Pool gemacht und sich von der Familie erholt.
Die Radstrecke hat es in sich, auf 180 km 1800 Höhenmeter!! Man fährt wie auf einer Autobahn, lange weite Strecke, keine Ortschaft, rechts das Meer, links die Berge und dazwischen Lavagestein, warme Winde, ständig die Richtung wechselnd. Ich habe trotzdem versucht, diese eigenwillige Landschaft zu genießen. Ich hab mir einfach vorgestellt: ich bin im Urlaub und radele durch ein unbekanntes Land mit besonderen Reizen und konnte mich trotz der Anstrengung erfreuen. Als dann bei km 55 oben am Berg Hannes mit seiner Crew auf uns wartete, mit kalten Getränken und Snacks, war die Anstrengung schnell vergessen. Wir genossen den tollen Blick auf`s Meer und ich hoffte, nun die restlichen 35 km fast nur noch bergab zu radeln, aber da hatte ich wohl bei der Hinfahrt im Bus nicht richtig aufgepasst, es ging weiterhin auf und ab und der Wind wurde stärker. Aber nach 3 Stunden 15 Minuten Nettofahrzeit haben wir dann auch unsere Hotelanlage wieder erreicht, 93 km standen auf meinem Tacho. Nun wurde sich erst einmal gestärkt und dann ein Schlümmerstündchen am Pool gehalten.
Heute, am Montag hab ich mein erstes Schwimmtraining absolviert. Um 7 Uhr in der Früh ab zum Pier und rein in die Wellen. Es war ein Genuss, klares Wasser, ca. 26 Grad C warm. Ich habe mich in diesem Wasser so wohl gefühlt, habe die kleinen Fische, Seeigel bestaunt und bin geschwommen, geschwommen, geschwommen und es war wirklich wie Urlaub, bis Stephanie mich dann irgendwann darauf aufmerksam machte, dass wir schon fast 1000 m weit rausgeschwommen sind. Also wurde „gewendet“ und an den Bojen zurück ans Pier. Nun hoffe ich, dass am Samstag ähnliche Wetterverhältnisse sein werden. Allerdings mache ich mir so meine Gedanken, wie das mit dem Schwimmstart so vor sich geht. 1800 Sportler sollen gleichzeitig an diesem schmalen Pier ins Wasser gehen????
Ich werde nun jeden Morgen zum Schwimmtraining an den Pier fahren, ansonsten werde ich in den nächsten Tagen nicht mehr viel machen
Heute freue ich mich jetzt erst einmal auf einen „Badenachmittag“, organisiert vom Hannes-Hawaii Team. Wir werden mit einem Boot auf`s Meer fahren, dort Schnorcheln, baden und es uns einfach gut gehen lassen."
Das Schwimmen heute früh verlief sogar noch optimaler und dass, obwohl Manu die Schildkröten beim Fototermin unter Wasser festgahlten hat und Marlene daher keine zu Gesicht bekam, aber das folgt noch in den kommenden Tagen - da bin ich sicher. Als Entschädigung gab es dafür am Nachmittag einen Delfin, fast zum Anfassen. Aber davon später mehr...
Mit dieser Sicherheit, einen großen Teil der Strecke schon einmal gesehen zu haben, wird die weitere Vorbereitung gleichzeitig zur Vorfreude. Das Schwimmen in den kommenden Tagen wird sogar noch dadurch versüßt, dass beim raus schwimmen in die Bucht der Coffee-Katamaran wartet und alle Schwimmer mit hawaiianischen Coffee versorgt - also im wahrsten Sinne - Süßes Training! Ich freu mich auch schon drauf - um ehrlich zu sein, schon seit 7 Wochen, seitdem ich zum ersten Mal davon erfahren habe ;-) Ich werde berichten, wie der Kaffee mit salzgeschmack im Mund und gelben Fischen unter einem schmeckt.
Der heutige Nachmittag, ihr habt es schon in Marlenes Zeilen gelesen, war dann Erholung und Abschalten pur. Mit dem "Glove Boat" ging es raus in eine Bucht, um dort beim Schnorcheln und Baden den Fischen und Meeresgetieren zuzusehen. Dass wir dort, in der Bucht angekommen, direkt von einem großen Schwarm Delfinen empfangen wurde, hatten wir kaum zu träumen erhofft. Diese nahmen natürlich erst einmal reiss aus, aber den ein oder anderen konnten wir später dann unter Wasser wieder entdecken. Da aber leider im Training versäumt hatte, das Aufspringen und festklammern an einen ca. 50kmh schnellen Delfin zu üben, mußten wir sie ihres Weges ziehen lassen. Aber Flipper und Co. freut euch nicht zu früh, wir kommen wieder - irgendwann!
Nach diesem entspannten Nachmittag beginnen morgen die direkten Rennvorbereitungen. Die Akkreditierungen dürfen abgeholt werden, die Renninfos werden dann zum wiederholtem Male auswendig gelernt und mit den Ausfertigungen aus dem Hary-Drucker verglichen. Die Streckenrouten werden nun anhand der neu erworbenen Ortskenntnis auswendig gelernt und ab morgen beginnt, das Stunden zählen...
Schon einmal ein Tipp für all diejenigen unter Euch, die nicht genug Infos bekommen können. Schaut auch unter http://www.ironman.com/, der offiziellen Seite vom Veranstalter, hier gibts ständig News oder unter http://www.tri-mag.de/, dort gibts viele Infos zu den Favoriten, etc.
Bis bald, sonnige Grüße und ein herzliches Aloha,
Eure Stephanie
Aloa liebe Familie!!
AntwortenLöschenHört sich alles gut an soweit ....
Mama - ich drück dir die Daumen das das Wetter so bleibt - dann wird schon alles klappen!! ;-)
Für alle "hiergebliebenen" : am Sonntag in der Sportschau ARD ab ca. 15.00 gibt es eine Zusammenfassung vom Samstag in Kona!
Ansonsten bleibt am Samstag leider "nur" das Internet um live dabeizusein!
Oder weiss wer was Anderes???
Wish I was there!!!
Liebe Grüsse nach Hawaii - Britta
@ Britta: Kaifu Party!!!!
AntwortenLöschenHallo Fahnemann-Mami!
Ich drück dir ganz dolle die Daumen und werde an dich denken (nur von 4h muss ich eine Pause machen, da laufe ich selber kurz einen Marathon)! Geniesse jede Sekunde und du weisst ja "alles reine Kopfsache"!!!
Die beste Tochter der Welt hast du ja bei dir, kann also nix schiefgehen!!
LG aus dem nassen und kalten Ostfriesland!
Katha